Michael Stolz, Klagenfurt, Sehbehinderung und Hilfsmittel, private zweite Webseite
Hallo, liebe 9 Besucher meiner Webseite, ich hoffe, dass euch/Ihnen meine Webseite gefällt, und ich würde mich über einen Eintrag ins Gästebuch mit der 54.196.215.69 freuen. Danke für die Zeit und den 9 Besuch.
 
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Impressum: Dies ist ein Projekt von Michael Stolz, 9020 Klagenfurt, AT-Österreich, beide stolmich.de.tl, stolmich2.de.tl & my.sms.at/stolmich -------------------------------------------------------------- WICHTIGE INFO: Wer glaubt, er oder sie könne in meinem Gästebuch, Forum, e-mail oder chat Beleidigungen gegen Menschen mit Behinderungen ablassen, der hat sich geschnitten, da gibts gnadenlos Ärger mit mir. Hier herrscht Sperrbezirk Michael Stolz und mein Wort ist hier GESETZ, wer sich nicht daran hält, bekommt meinen 'blinden Beißreflex' zu spüren. Diese Homepage ist mein ganzer Stolz und Lebenswerk (wahrscheinlich noch zu jung für Lebenswerk, aber...), welches ich der gesamten Bevölkerung zum Abbau von Barrieren im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigung zur Verfügung stellen möchte. Hacking, Spamming oder ähnliches wird gnadenlos mit einer Anzeige verfolgt. Bitte dies bei der Benutzung zu beachten, DANKE! ---------------------------------------------------- It is a waste of time to be angry about my disability. One has to get on with life and I haven't done badly. People won't have time for you if you are always angry or complaining. Stephen Hawking ------------------------------------------------------------ -------------------------------------------------------------------- Ich wünsche noch einen angenehmen Tag und würde mich freuen, euch/Sie wieder auf meiner Webseite begrüßen zu dürfen. Hallo Besucher, Du hast die IP 54.196.215.69 Heute waren schon 9 Besucher und 91 Hits hier. ------------------------------------------------------------------------ -----------------------------------------------------------------------------
MusicPlaylist
Music Playlist at MixPod.com --------------------------------------------------------------------------- Das hier ist ein Video von meinem großen Wunschtraum, hoffentlich wird er irgendwann einmal wahr:
Der Zugang des Sehbeeinträchtigten (Textformat)


Der Zugang des Sehbeeinträchtigten (Textformat)
CCBot/2.0 (http://commoncrawl.org/faq/)
//stolmich.de.tl/Der-Zugang-des-Sehbeeintr.ae.chtigten--k1-Textformat-k2-.htm


Sommersemester 2001
LA für Informatik an Pflichtschulen
Seminararbeit
Der sehbehinderte/blinde Mensch
im digitalen Alltag
Edith Panzer
Untere Hauptstraße 49
2473 Deutsch-Haslau
<nobr>Bundes-Blindenerziehungsinstitut</nobr>
Wittelsbachstraße 5
1020 Wien


Inhaltsverzeichnis
A. EINFÜHRUNG: 2
Alle Sinne einsetzen 2
B. ORIENTIERUNG UND MOBILITÄT 3
1. HILFSMITTEL IM ÖFFENTLICHEN BEREICH 3
a. Technische Geräte 3
b. Normung als Hilfe: 3
2. HILFSMITTEL FÜR DEN PRIVATEN BEREICH 3
C. KOMMUNIKATION – ELEKTRONISCHE HILFSMITTEL 5
1. EVA-PRINZIP 5
2. PAPIERLOSE TEXTSPEICHERGERÄTE FÜR BLINDE; 6
3. BRAILLE-TASTATUREN; 7
4. TEXTERKENNUNGSSYSTEME 7
5. SCREEN READER 8
6. BRAILLEZEILEN 9
7. SPRACHAUSGABEN 10
8. BRAILLEDRUCKER 10
9. GROßSCHRIFTAUSGABE DES COMPUTERBILDSCHIRMS 11
10. BILDSCHIRMLESEGERÄTE 12
11. SEHGESCHÄDIGTENSPEZIFISCHE SOFTWARE 12
D. ELEKTRONISCHE HILFSMITTEL ZUR VERGRÖßERTEN BILDWIEDERGABE
FÜR SEHBEHINDERTE 13
E. ELEKTRONISCH ZUR VERFÜGUNG GESTELLTE INFORMATION 15
a. Hörfunk, Fernsehen und Printmedien: 16
b. Elektronische Tageszeitung: 16
c. Videotext - Teletext: 16
d. Fernschreiben - Telex: 16
e. Fernkopierer Telefax: 16
f. Internet 18
F. LITERATUR 18
G. ORGANISATIONEN 18

 


A. Einführung:
Der Sehsinn ermöglicht eine wesentliche Erweiterung unseres Erfahrungsraumes und
stellt aber auch gleichzeitig das wichtigste "Abstraktionsinstrument" dar. Der optisch
erfasste Gegenstand zeigt Sachverhalte oder Zusammenhänge auf. Die Umwelt wird
dadurch selektiver betrachtet und damit für den Einzelnen "informativer".
Gesetzmäßigkeiten und Ordnungsstrukturen können damit rascher erkannt werden.
Die hervorragende Bedeutung des Sehsinnes findet ihren direkten Niederschlag in der
zivilisatorischen und kulturellen Entwicklung des Menschen. Nicht zuletzt im sozialen
Zusammenleben spielt das optische Signal eine zentrale Rolle.
Liegt eine Einschränkung des Sehsinnes vor bzw. fehlt dieser überhaupt, so müssen
der verbliebene Sehrest bzw. die Restsinne die Erfassung der Raumstrukturen
übernehmen. Besonders dem Hörsinn kommt dann eine zentrale Bedeutung zu, da er
als einziger eine weitere räumliche Erfassung zulässt.
Alle Sinne einsetzen
Die wichtigste Hilfe für den blinden Menschen kommt aus dem Körper selbst. Über das
Gehör (Echo-Prinzip) kann der Blinde relativ große, sich in seiner Nähe befindliche
Objekte wahrnehmen und Aufschluss über Bewegungen (Menschen und Fahrzeuge) in
seiner Umgebung bekommen. Mit den Füßen ertastet der Blinde die wechselnde
Beschaffenheit des Untergrunds; der Langstock als verlängerte Hand bringt zusätzliche
Tasteindrücke. Der Geruchssinn "zeigt an", wo sich z.B. in einer Wohnung die Küche
befindet oder ein markant riechendes Geschäft in einer Straße. Über den Hautsinn
können z.B. anhand von Luftbewegungen oder Temperaturunterschiede zusätzliche
Informationen über die Umgebung gewonnen werden. Dem Sehbehinderten hilft, je
nach den Lichtverhältnissen, sein Sehrest.

 

B. Orientierung und Mobilität
1. Hilfsmittel im öffentlichen Bereich
a. Technische Geräte
Mobilitätshilfen sind elektronische Geräte unterschiedlicher Art, die akustisch oder taktil
vor Gegenständen warnen, die sich in Laufrichtung oberhalb des Stockes befinden.
Ultraschallgeräte: Hindernisse werden durch den Empfang der Reflexion des
ausgesendeten Ultraschalls "erkannt" und akustisch oder durch Vibration angezeigt.
Manche Geräte geben durch Geräusche Aufschluss über die Oberfläche von Objekten.
Verwendet werden Brillen und auf dem Langstock montierte oder auf der Brust bzw. in
der Hand getragene Geräte.
Lasertechnik: Der Laserstock teilt durch Vibration von Teilen der Krücke Hindernisse in
verschiedenen Höhen (Boden, Körpermitte, Kopfbereich) mit.
b. Normung als Hilfe:
Normen für Behinderte sind ein Weg, die Öffentlichkeit auf bestehende Missstände und
daraus resultierende Bedürfnisse hinzuweisen.
Schwerpunkte der Normungsarbeit können sein:
? akustische Signale bei Ampeln,
? taktile Leitlinien in öffentlichen Verkehrsflächen.
Im österreichischen Normungsinstitut beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit der
Bearbeitung dieser Normen für Sehgeschädigte.
2. Hilfsmittel für den privaten Bereich
Haushalt und lebenspraktische Fertigkeiten:
Uhren: Es gibt z. B. Armbanduhren - entweder mit Zeiger und tastbaren Punkten
(analog) oder mit Sprachausgabe oder großer Anzeige (digital) und vielen bei
"normalen" Digitaluhren üblichen Möglichkeiten -, Stoppuhren, Kurzzeitmesser für die
Küche (mit Punktmarkierungen, großer Anzeige oder Sprachausgabe), Wecker,
Radiowecker (mit großer Anzeige oder Sprachausgabe).
Waagen: zB sprechende Personenwaagen oder Waagen mit tastbarer Markierung
oder Großschriftanzeige
Thermometer: Fieberthermometer mit Sprachausgabe oder mit Punktmarkierungen,
Außen- und Innenthermometer mit großer Anzeige und Sprachausgabe
Blutdruckmessgerät: mit Sprachausgabe
Blutzuckermessgerät:
Gerät mit Sprachausgabe zur Bestimmung des Blutzuckers
 Außen- und Innenthermometer
Taubblindentelefon: (Schreibtelefon) mit Brailleausgabe.
Taschenrechner: Aufgrund der Ausgabe unterscheidet man Taschenrechner mit:
Großschriftanzeige, Sprachausgabe und mit Braillezeile. Daneben gibt es
Computerprogramme, welche den Lautsprecher des Computers zur Sprachausgabe
benutzen oder eine Sprachausgabe über die serielle Schnittstelle ansprechen. In
papierlose Textspeichergeräte können Rechenprogramme implementiert werden.

 

C. Kommunikation – elektronische Hilfsmittel
1. EVA-Prinzip

 
Arbeitsplatz eines blinden Schülers
Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe.
Auf diesem Prinzip beruht die Arbeit elektronischer Geräte.
Über die Tastatur werden z. B. Daten in den Computer eingegeben, vom Computer
verarbeitet und auf den Bildschirm, einen Drucker, auf Diskette oder Festplatte oder
über die serielle Schnittstelle ausgegeben. In manchen Blindenhilfsmitteln sind alle drei
Teile des Prinzips verwirklicht (z.B. papierlose Textspeichergeräte), andere Hilfsmittel
sind auf einen bestimmten Teil des Prinzips spezialisiert (z.B. Brailletastaturen,
Brailledrucker).
Software-Lösung: Ein Programm bleibt im Speicher des Computers resident,
"beobachtet" die Veränderungen am Bildschirm und gibt die Informationen über die
serielle oder parallele Schnittstelle an das Hilfsmittel für Sehgeschädigte. Da sowohl die
serielle als auch die parallele Schnittstelle "durchgeschleift" werden können, bleibt die
benützte Schnittstelle bei vielen Lösungen verfügbar.
Gemischte Hard- und Software-Lösung: Eine Steckkarte wird in den Computer
geschoben (über ihren Anschluss werden die Daten an das Hilfsmittel für
Sehgeschädigte ausgegeben), aber zusätzlich muss ein Programm gestartet werden.
 
2. Papierlose Textspeichergeräte für Blinde;
Es handelt sich um transportable Geräte mit einer Braille-oder Schwarzschrifttastatur
zur Eingabe, einem Arbeitsspeicher zur Bearbeitung des Materials und
unterschiedlichen Ausgabeformen, z.B. Braillezeile, Sprachausgabe, Möglichkeit des
Abspeicherns auf Diskette.
Textspeichergerät mit Brailletastatur, Arbeitsspeicher und Braillezeile
Diese Geräte wurden konstruiert und gefertigt, damit blinde Menschen mit einem
Hilfsmittel Daten an verschiedenen Orten elektronisch verarbeiten können.
Ihre Oberfläche ist leicht bedienbar. Es gibt auch Geräte, die ähnlich gestaltet sind wie
„Organizer".
Tragbare Computer mit Braillezeile können ebenfalls zur Abdeckung dieser Bedürfnisse
herangezogen werden.

3. Braille-Tastaturen;
Brailletastaturen existieren heute praktisch nur mehr in der Auslegung für 8-Punkt-
Eingabe, doch ist die Umschaltung auf 6-Punkt-Eingabe möglich. Je nach Tastaturtyp
sind unterschiedliche Möglichkeiten vorgesehen, Steuerbefehle wie z. B
.Zeilenschaltung auszuführen.
Bei den heute üblichen Software-Lösungen wird die Tastatur über die serielle
Schnittstelle mit dem Computer verbunden. Ein speicherresidentes Programm setzt die
Anschläge in Zeichen um. Bei diesen Software-Lösungen werden durch ein
speicherresidentes Programm die Tasten ASDF und JKLÖ zu den Tasten für die 8
Braillepunkte. Es hängt von der Software ab, welche Tasten der Computertastatur dann
noch benützbar sind. Ein Hin- und Herschalten zwischen Braille- und
Normaltastaturbetrieb ist wünschenswert.

4. Texterkennungssysteme
Sie bestehen aus fünf relativ unabhängigen Bestandteilen:
1. Rechner (Pentium-PC)
2. Scanner (zum EDV-Erfassen der Vorlage) (Flachbett-/Handscanner)
3. Schrifterkennungsprogramm OCR (zum Erkennen der Buchstaben)
4. Synthetische Sprachausgabe (Umsetzung des Textes synthetisch)
5. Bedienelement (steuert Scan-Voreinstellungen, Lesemodus, u. a.)
Es werden zwei Ausführungen unterschieden:
? "geschlossen": Es ist kein Computer erkennbar/anschließbar, die Bedienung
erfolgt bequem über eine Spezial-Tastatur.
?  "offen": Computer mit extern angeschlossenem Scanner; auch die
Sprachausgabe ist im Computer integriert und kann genutzt werden.
Diese Geräte machen Blinden auf Papier ausgedrucktes Material zugänglich,
indem die Vorlage mit einer Kamera oder einem Scanner (Einzugs- oder
Flachbettscanner) abgetastet, das Material verarbeitet und anschließend ausgegeben
wird. Die Verarbeitung und Ausgabe besorgt in manchen Fällen das Blindenhilfsmittel
selbst (wobei das Material zu einem Computer überspielt werden kann), in anderen
Fällen der Computer.
5. Screen Reader
Ein "Screen Reader" (SCR) klinkt sich in die für die Bildschirmausgabe zuständige
Software ein und interpretiert diese. Er wandelt die Informationen so um, dass sie mit
Zeile oder Sprache gut erfassbar werden. Das Ergebnis wird für den PC-Benutzer auf
Braillezeile (BRZ), als Sprachausgabe (SPR) oder in Großschrift (GRS) bereitgestellt.
Ein "Screen Reader" (SCR) 'liest' den jeweils aktuellen Bildschirminhalt und
interpretiert ihn, ganz ähnlich wie ein Scanner Schwarzschrift liest und durch
Erkennungssoftware interpretiert. Das Ergebnis wird für den PC-Benutzer auf
Braillezeile (BRZ), als Sprachausgabe (SPR) oder in Großschrift (GRS) bereitgestellt.
Während man (ASCII-) Texte aus Dateien (oder aus der Windows-Zwischenablage)
auch ohne Screen Reader an BRZ oder SPR weitergeben kann, braucht man für
Menüs, Fenster, Auswahlboxen, Icons usw., d. h. die gesamte Steuerung und
Bedienung des PC, eine solche "Übersetzung".
Unter MS-DOS (mit fester Bildschirm-Struktur aus ASCII-Zeichen) war diese
Umsetzung noch recht einfach und eindeutig; für graphische Benutzeroberflächen wie
Windows ist die Übersetzung der Bildschirminhalte in Sprache oder Braillezeichen nicht
mehr direkt und nicht eindeutig möglich.
Für Vollblinde kann eine völlige Reduzierung auf die logische "Baum-Struktur" der
Menüs sinnvoll sein, für viele Anwender mit Sehrest soll nur die optische Darstellung
verbessert werden.
Technische Hinweise und Unterscheidungsmerkmale:
Die meisten heutigen Screen Reader (SCR) sind einsetzbar für die Weitergabe des
Bildschirminhalts an BRZ und SPR, ggf. auch an GRS.
Wichtig dabei ist, dass dies bei gleichzeitiger Nutzung koordiniert erfolgt: Der SCR
muss das vorlesen lassen, was gerade sichtbar ist, usw.
Manche Screen Reader sind nur für Geräte bestimmter Firmen geeignet.

 

6. Braillezeilen

Computer-Tastatur mit Braillezeile
Die Braillezeile ist eine meist vor der Tastatur angeordnete Leiste. Elektronisch
erzeugte und gesteuerte Braille-Buchstaben "durchlaufen" die Leiste; die 6- oder 8-
Punkt- Elemente der BRZ heißen "Module".
Dargestellt wird im Allgemeinen eine (ASCII-) Textzeile vom Bildschirm. Zusätzliche
Steuer-Module am Zeilen-Anfang erleichtern die Orientierung auf dem Bildschirm, die
Bedienung/Nachführung des Cursors und anderes mehr.

Soll mit der BRZ nicht nur Text gelesen werden, sondern auch am PC mit Software
gearbeitet werden, so ist i. A. zur Steuerung zusätzlich ein Screen Reader erforderlich.
Es gibt die 6-Punkt oder 8-Punkt-Darstellung. Die 8-Punkt-Darstellung ist für erweiterten
Zeichensatz am PC: "Eurobraille".

 

7. Sprachausgaben
Die Hauptbestandteile von Sprachausgaben (SPR) sind: Stimmerzeugung,
Bedienungssteuerung (Hard-/Software) und Lautsprecher.
Varianten:
? Technische Ausführung: externe Box (an PC-Schnittstelle), Steckkarte für PC
oder für Laptop), Software (für Soundkarte)
? Bedienung über: Tastatur, Bildschirm/Maus oder Extra-Bedienbox).
? Vorlesen von gedrucktem Text: in Kombination mit Scanner und einem
Schrifterkennungsprogramm als "Textlesesystem"
? Vorlesen des Bildschirminhalts (Menüs, nicht nur Text)
Neben der Verwendung von Sprachausgabe für Geräte des privaten Bereiches gibt es
auch Systeme, welche über die serielle oder parallele Schnittstelle oder von einer
Steckkarte angesteuert werden. Sprachausgaben können daher im Bereich der
Elektronik unter anderem zur Kontrolle von Schreibmaschinen mit Schnittstelle und
zum Auslesen des Bildschirms verwendet werden. Wenn die Sprachausgabe keine
Rückübersetzung der Kurzschrift eingebaut hat, kann nur Computerbraille "angenehm"
verarbeitet werden. Mit den Knöpfen und Tasten an den Geräten können nicht alle
Funktionen ausgelöst werden, daher müssen, besonders beim Auslesen des
Bildschirms, Befehle über die Computertastatur eingegeben werden. - Im anglo-
amerikanischen Sprachraum sind Sprachausgaben sehr stark verbreitet.

8. Brailledrucker
Brailledrucker sind Geräte, die Daten über eine Schnittstelle (parallel oder seriell)
erhalten und sie auf Endlospapier einseitig oder doppelseitig ausgeben. Das Drucken
erfolgt nach unterschiedlichen Methoden:
? Ein Stift prägt zunächst die Punkte der obersten Reihe einer Zeile (Punkte 1 und 4)
für alle Zeichen, dann wird das Papier etwas weiter geschoben, und die Punkte 2
und 5 werden für alle Zeichen geprägt usw.
? Eine Stiftreihe prägt gleichzeitig eine Punktreihe für alle Zeichen einer Zeile.
? Eine Stiftspalte prägt gleichzeitig eine Spalte eines Braillezeichens und bewegt sich
waagrecht einmal über das Papier, bevor ein Papiervorschub erfolgt.
? Ein Braillezeichen wird gleichzeitig geprägt, dann das nächste einer Zeile.
? Eine Braillezeile wird gleichzeitig geprägt.
Als Alternative gibt es für 1-zeilige Texte Prägemaschinen, ähnlich einem Dymoband.
Man kann mit "Schwellpapier" erhabenen Druck über PC herstellen, auch Graphiken,
aber dies ist relativ teuer.
Durch die schnelle Verfügbarkeit von Informationen über CD und Internet usw. ist die
Nachfrage nach Braille-Druck (-ern) jedoch gesunken.
9. Großschriftausgabe des Computerbildschirms
Mit einem PC-Großschrift-Programm (GRS) wird ein Ausschnitt des Bildschirms mit
wählbarer Vergrößerung auf einem Teilbereich des Bildschirms dargestellt.
Während dabei früher nur die kleinen "Pixel" vergrößert und damit vergröbert wurden
und allenfalls durch eine Kantenglättung verbessert, werden neue GRS-Programme mit
Screen Readern verbunden, so dass Bildschirmelemente völlig umgestaltet werden
können und eine Koordination mit einer Sprachausgabe möglich ist.

Technische Hinweise und Unterscheidungsmerkmale:
? Programm: 'Software-GRS' oder 'Hardware-GRS' (Steckkarte)
Software-GRS ist preiswerter, aber wegen der Hauptspeicherbelastung eventuell
langsamer; wegen Unverträglichkeiten mit anderen Programmen kann es auch
unsicherer sein.
? Es gibt kaum noch Hardware-GRS; dies ist viel teurer und Updates sind nicht
möglich. Der Vorteil der Hardware wäre die Unabhängigkeit vom Betriebssystem.
? Bedienung: über den Monitor (Menüs; Maus oder Funktionstasten) oder Sonder-
Tastatur mit Code-Nummern, ...
? Möglich wäre auch eine Pixel-Vergrößerung oder 'intelligente' Vergrößerung mit
einem (DOS- oder Windows-) Screen- Reader.
? Der Soft-Scroll ermöglicht ein gleitendes, nicht sprunghaftes Weiterrücken des
Bildes.
? Eine Kantenglättung ist besonders bei starker Vergrößerung wichtig.
Je nach gewählter Vergrößerungsstufe werden einzelne Ausschnitte des
Computerschirms gezeigt. Der Schirm des Sehbehinderten "bewegt sich" wie ein
Fenster über den Computerbildschirm. Die Methode ähnelt derjenigen bei Braillezeilen,
für die Gestaltung der Ausgabe wurden die Erfahrungen mit Bildschirmlesegeräten
eingebracht und verarbeitet.

10. Bildschirmlesegeräte
Bildschirmlesegerät mit Videokamera, Computer
Bildschirmlesegeräte (irreführend oft "Fernsehlesegeräte" genannt):
Mittels einer Videokamera wird eine Vorlage von einem beweglichen Lesetisch
vergrößert auf einen darüber angeordneten Bildschirm projiziert. Dort sind
Vergrößerungsstufen, Kontrast, Helligkeit u. a. einstellbar.
11. Sehgeschädigtenspezifische Software
Im Laufe der technischen Entwicklung hatten Blinde zunächst nur über die Schnittstelle
Zugang zu den Daten des Computers. Handelsübliche Programme lassen im
Betriebssystem DOS die Ausgabe der Daten auf dem Bildschirm und parallel auf die
Schnittstelle nur ganz selten zu. Die Bildschirmorientiertheit der Programme macht eine
Bedienung über die Schnittstelle meist unmöglich. Dies war ein Grund, warum spezielle
Programme für Blinde entwickelt wurden.
Ein zweites Motiv liegt darin, dem Sehgeschädigten Programme anzubieten, in welche
er sich relativ leicht einarbeiten kann. Solche Programme vermeiden übertriebene
optische Effekte, übervolle Bildschirme, die Verwendung vieler
Grafikzeichen. - Andere Programme wurden geschaffen, weil die Gruppe der
Sehgeschädigten für manche Probleme spezielle Lösungen brauchte, z. B. die
Übersetzung von Daten in die Blindenkurzschrift.
Zugang zu handelsüblicher Software: Durch die heute bestehende Möglichkeit, den
Inhalt des Bildschirms ohne "Umwege" auszulesen, können viele handels-übliche
Programme benützt werden. Die Auswahl muss sorgfältig getroffen werden.
Schwierigkeiten können z. B. durch große Unübersichtlichkeit und die Vollgrafik
entstehen.

D. Elektronische Hilfsmittel zur vergrößerten
Bildwiedergabe für Sehbehinderte

Der Sehsinn nimmt in der Erfassung unserer Umwelt eine zentrale Rolle ein.
Ontogenetisch betrachtet steht der optische Sinn am Ende der Ausformung der Sinne,
obwohl diese bereits nach der Geburt beginnt. Unterstützt von den anderen Sinnen wird
er zum Hauptwerkzeug der Welterfassung. Gestützt durch die Aufmerksamkeit können
mit seiner Hilfe optische Signale sehr rasch erfasst, verglichen, eingeordnet und
gedeutet werden.
Arbeitsplatz mit Bildschirmlesegerät und Sprachausgabe
Die Überlegenheit eines optischen Signals liegt primär nicht darin, dass es quantitativ
oder qualitativ reichere Informationen über einen Gegenstand, Sachverhalt oder
Zusammenhang bietet, sondern weil es im räumlichen Zusammenhang, gestützt auf die
Erfahrungswerte der restlichen Sinne, "Ferninterpretationen" erlaubt.
Der Sehsinn ermöglicht also eine wesentliche Erweiterung unseres Erfahrungsraumes
und stellt aber auch gleichzeitig das wichtigste "Abstraktionsinstrument" dar. Dies
deswegen, weil der optisch erfasste Gegenstand, Sachverhalt oder Zusammenhang auf
bestimmte "Abstraktionsniveaus" gebracht werden kann. Die Umwelt wird dadurch
selektiver betrachtet und damit für den Einzelnen "informativer". Gesetzmäßigkeiten
und isomorphe Ordnungsstrukturen können damit rascher erkannt werden.
Die hervorragende Bedeutung des Sehsinnes findet ihren direkten Niederschlag in der
zivilisatorischen und kulturellen Entwicklung des Menschen. Nicht zuletzt im sozialen
Zusammenleben spielt das optische Signal eine zentrale Rolle.
Liegt eine Einschränkung des Sehsinnes vor bzw. fehlt dieser überhaupt, so müssen
der verbliebene Sehrest bzw. die Restsinne die Erfassung der Raumstrukturen
übernehmen. Besonders dem Hörsinn kommt dann eine zentrale Bedeutung zu, da er
als einziger eine weitere räumliche Erfassung zulässt.
Die Verwendung vergrößernder Sehhilfen setzt die Einverleibung des
Gesamtzusammenhangs bereits voraus, da durch die Vergrößerung immer nur Teile
eines Ganzen dargestellt werden.
? Je größer der quantitative Ausfall an Sinneszellen bzw. die Beeinträchtigung
der Sehschärfe ist, umso größer muss die quantitative Dichte der
optischen Signale sein, die vom zu erkennenden Objekt bzw. Zeichen
ausgehen.
? Bei einem Defekt kommt es bis zur Identifizierung eines Objektes bzw.
Zeichens gegenüber einem Normalsichtigen zu zeitlichen Verzögerungen.
Diese werden in jenen Fällen, die Ausfälle im Gesichtsfeld haben, noch
verstärkt. Der Kopf muss ständig gewendet werden, um die verbliebenen
"Sichtfenster" dem zu erkennenden Objekt zuzuwenden.
? Besonders die Personengruppe mit zentralen Gesichtsfeldausfällen profitiert
von den bildvergrößernden elektronischen Hilfsmitteln. Durch die
Vergrößerung ist es möglich, mit dem verbliebenen peripheren Rest die
Wahrnehmungsfähigkeit zu steigern.
? Sind bei Makuladegenerationen größere Vergrößerungsstufen notwendig, so ist
dies bei peripheren Netzhautausfällen mit einigermaßen intaktem Visus gerade
umgekehrt. Bei der letztgenannten Gruppe werden sich starke
Vergrößerungen auf Grund des "Fenstersehens" erheblich
vermindernd auf die Sehleistung auswirken.

 

Arbeitsplatz mit beweglicher Kamera zur Erfassung des Tafelbildes und
Leselampen
Ermöglichen bildvergrößernde elektronische Hilfsmittel auf der einen Seite einen
rascheren Zugang zu Informationsträgern, so darf auf der anderen Seite nicht
übersehen werden, dass dieser Vorteil durch eine erhöhte körperliche wie geistig-
psychische Anstrengung erkauft wird und zur rascheren Ermüdung führt.
Dies wird nicht nur vom Sehbehinderten selbst, der ja, je kleiner sein Sehrest ist, umso
mehr von seinen konstitutionellen Reserven zehrt, übersehen werden, sondern auch
von der fordernden Umwelt, die einen "funktionierenden" Mitarbeiter oder Schüler vor
sich sieht.
E. Elektronisch zur Verfügung gestellte Information
Allgemeine Beschreibung:
Die Zahl der elektronischen Informationssysteme nimmt zu. Da die meisten
Informationen "in den Computer" gebracht werden können, sind sie für den
Sehgeschädigten zugänglich, entweder, indem er mit den weiter oben beschriebenen
Methoden den Bildschirm des Computers ausliest, oder, indem er sich mittels eines
papierlosen Textspeichergerätes mit Terminalfunktion die Daten über die Schnittstelle
holt. Entscheidend ist dabei immer, ob die von den Informationssystemen verwendeten
Zeichen in ASCII-Zeichen umgewandelt werden können.
a. Hörfunk, Fernsehen und Printmedien:
Durch das große Gewicht optischer Reize unterscheiden sich sehgeschädigte von
vollsinnigen Menschen in der Aufnahme und Verarbeitung von Informationen aus der
Umwelt. Dies gilt allerdings nur hinsichtlich der Menge der Information, nicht hinsichtlich
der Qualität. Hörfunk und Fernsehen werden daher für viele Sehgeschädigte einen
anderen Stellenwert haben als für Vollsinnige. Ähnliches gilt für die Printmedien.
b. Elektronische Tageszeitung:
Manche Tageszeitungen bereiten den Inhalt der aktuellen Zeitung elektronisch auf.
Dieser wird dann dem Benutzer zugeschickt; ein spezielles Empfangsgerät wandelt die
Daten um.
Einen besonders breiten Zugang bietet das Internet Interessierten an. Eine große
Angebotspalette von verschiedenen Tageszeitungen öffnet sich dem Leser. und gibt
aktuelle Berichte wieder.
c. Videotext - Teletext:
Mitarbeiter des Rundfunks gestalten einen Informationsdienst, der "auf dem Rücken"
der Wellen eines Fernsehprogramms transportiert wird. Die Informationen sind in Seiten
gegliedert. - Viele Fernsehgeräte besitzen einen Teletextdecoder, aber nur wenige
Geräte haben eine Schnittstelle, um die Daten weiter ausgeben zu können.
? den Computerbildschirm aus.
d. Fernschreiben - Telex:
Beschreibung: Diese Methode der Kommunikation wird schon mehrere Jahre
verwendet. Früher bedurfte es spezieller Eingabe- und Empfangsgeräte, wobei
Einschränkungen im Zeichensatz und in der Zeilenlänge bestehen. Heute ersetzen
neue Dienste die relativ aufwändigen Geräte.
Kontrollmöglichkeiten für Blinde: Neben dem Senden und Empfangen von
Fernschreiben über neue Dienste besteht nach wie vor die Möglichkeit, die Daten
über die Schnittstelle des Fernschreibers auf ein papierloses Textspeichergerät mit
Terminalfunktion auszugeben.
e. Fernkopierer Telefax:
Seiten werden als Punktmuster aufgelöst und die Daten über Telefonleitung verschickt.
Wenn das Telefax-Gerät als Computersteckkarte ausgeführt ist, sind die Daten zwar im
Computer, aber in grafischer Form. Der Blinde kann dieses System generell
benützen. Das empfangene Fax kann mit Hilfe von Texterkennungssystemen
umgewandelt und damit dem Blinden zugänglich gemacht werden.
f. Internet
Der blinde/sehbehinderte Benutzer hat Zugang zu folgenden Internetdiensten:
? www-World Wide Web
Multimedia: Text, Ton; eventuell auch Graphik und Video
? E-Mail
Postversand
? FTP-File Transfer Protokoll
Dateientransport (Downloads von Software)
? NEWS-Newsgroups
Diskussion, Gedankenaustausch
? CHAT
"Tratschen"
Für den behinderten Menschen hat sich durch diese Möglichkeiten „ein Tor in die weite
Welt" geöffnet.
Internet bietet nicht nur allgemeines Informationsmaterial in Form von Bibliotheken,
Zeitungen, Wetterdaten, Flugplänen, ... es gibt auch die Möglichkeit zu Teleshopping,
Telebanking, Reise- und Zimmerbuchung. Darüber hinaus trägt es zur raschen und
weltweiten Verbreitung von Nachrichten bei und bietet dem Einzelnen Infodienste in
Form von Unterlagen für Referate, Projekte, ... Im Internet bietet sich auch die
Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch an, häufig ist eine Homepage eine erste
Einladung dazu.

F. Literatur
Bücher:
Krause, Werner: Übersicht über elektronische Hilfsmittel für Blinde und ihre Hersteller
bzw. Vertreiber. Punkt- und Schwarzschriftausgabe. Bit-Zentrum des Bayrischen
Blindenbundes, München
Kieteubl, Friedrich: Der Zugang des sehbehinderten Menschen zum Computer.
Seminararbeit im Rahmen des Informatik-Lehramtsstudiums. Wien
Schmid, Erich: Lese- und Speichergeräte für Blinde. Hausarbeit im Rahmen der
Ausbildung zum Blindenlehrer. Wien

 

Schriften und Kassetten:
Informationsschriften von Organisationen:
Die im entsprechenden Abschnitt genannten Organisationen geben schriftlich oder auf
Kassette Informationen über Hilfsmittel heraus.
Internet:
www.satis.de/links/06himilis
Unter dieser Adresse finden Sie unter anderem eine aktuelle Liste der Firmen, die
elektronische Hilfsmittel zur Verfügung stellen.
www.dvbs-online.de/www/linksl.htm
Unter dieser Adresse finden Sie das deutsche Angebot blindenspezifischer
Informationen.
G. Organisationen
Deutscher Blinden und Sehbehindertenverband e. V. – DVBS
Frauenbergstraße 8, D-3550 Marburg
Zeitschrift Horus, Marburger Beiträge zur Integration Blinder und Sehbehinderter
Fachgruppe Hilfsmittel des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes:
derzeitige Leiterin Beate Hattinger , Hegelingasse 4 - 6
Eine Kassettenzeitschrift informiert über die Aktivitäten, Hilfsmittel ...
Lehrmittelzentrale: <nobr>Bundes-Blindenerziehungsinstitut</nobr>, Wittelsbachstraße 5, 1020 Wien.
Der sehbehinderte/blinde Mensch im digitalen Alltag


3

 


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Über mich selbst  
  Ich bin 90% sehbeeinträchtigt, habe Grauen Star, Sehnervschwund, Glaskörpertrübung, das linke Auge ist im Eimer, am rechten 10 % Sehleistung, trotzdem zocke ich manchmal Counter-Strike mit niedriger Auflösung, die auch im Spiel verstellt werden kann. Mehr über mich gibt es unter dem Link: "Das bin ich". Hier seht ihr, mit welchem Programm ich diese Webseite erstellt habe, und wie ich den PC benutze: ------------------------------------------------------------------------- Follow stolmich1976 on Twitter --------------------------------------------------- It is a waste of time to be angry about my disability. One has to get on with life and I haven't done badly. People won't have time for you if you are always angry or complaining. Stephen Hawking  
Hilfsmittel, die ich benutze  
  Ich benutze Screenreaderprogramme, wie Zoomtext, Supernova oder JAWS. Näheres όber diese Programme findet ihr bei den folgenden Links in der Navigationsleiste:

- Freedom Scientific
- Zoomtext Vergrφίerung
- Dolphin Oceanic Limited
- Baum Elektronik
- Transdanubia
- Caretec Österreich

Falls ihr, geschätzte Besucher, Links habt, die über Menschen mit Behinderung zusammenhängen, bitte zögert nicht, diese mir zu schicken. Die gesamte Gesellschaft profitiert davon.
----------------------------------------------------
Mein Beitrag zur barrierefreien Mobilität sind die Links in der Navigationsleiste. Sie führen zur Online Fahrplanabfrage verschieder Öffis, Google Maps Österreich und zur Downloadwebseite von Nav4all, der kostenlosen GPS- und Navigationnsoftware für Handys.
 
Über diese Webseite  
  Hallo liebe Besucher meiner Webseite. Die folgende Beschreibung richtet sich an JAWS- und Braillezeilenbenutzer. Auf der linken Seite findet ihr die Navigationsleiste, die euch durch die Webseite führen soll. Zur besseren Unterscheidung habe ich sie in Normalgröße fett formatiert. Die mittlere Spalte ist mittelgroß für bessere Lesbarkeit formatiert. JAWS sollte damit keine Schwierigkeiten haben. Hier wird der in der Navigationsleiste angewδhlte Content (Unterseite) angezeigt. Auf der rechten Seite findet ihr Hinweise zum Programmierer, die verwendeten Hilfsprogramme und die Hinweise zur Webseite. Die rechte Spalte ist leider in Normalgröße formatiert, da sich die Schriftart nicht ändern lässt. Am unteren Seitenende ist eine Scroll-Leiste, da ich einige Videos mit Überbreite eingefügt habe. Bitte davon nicht irritieren lassen. Danke. ---------------------------------------------------------------------------- Einige Rubriken sind mit Alternativtext für Bilder ausgestattet, vor allem 'meine Möglichkeiten, mit PCs zu arbeiten', 'Das bin ich', oder 'meine sportlichen Highlights'. Ich finde es sehr wichtig, solche Möglichkeiten aufzuzeigen. -- Aus Sicherheitsgründen habe ich die Rechte-Maustasten-Sperre aktiviert. JAWS- und Braillezeilen-User werden gebeten, auf meiner sms.at Nickpage im dortigen Gästebuch einen Eintrag vorzunehmen, oder mir unter "Kontakt barrierefrei (e-mail an mich)" eine e-mail zu senden. Da ich eine hochgradige Sehbeeintrδchtigung habe, versuche ich diese Webseite halbwegs barrierefrei zu gestalten. Für Wünsche, Anregungen und positive Kritik steht euch ein Gästebuch zur Verfügung. Beleidigungen oder Beschimpfungen gegenüber Menschen mit Behinderung haben einen fetten Anpfiff zur Folge. --------------------------------------------------------------------------------------- Diese Produktion verwendet Musik von www.musicfillingstation.de --------------------------------------------------------------------- Ich habe hier einen guten Song gefunden, den ich hier einbauen möchte:

powered by http://www.musicfillingstation.de
-------------------------------------------------------------------------- Früher musste man mit der Musik-URL hantieren, inzwischen kann man den Player gleich miteinbauen, und das Lied wird direkt abgespielt. ------------------------------------------------------------------------------ ---------------------------------------------------------------------------- Hier habe ich ein Widget gefunden, das dem Besucher mehr Infos anzeigt, als so manches andere:
Widget by Teledir
--------------------------------------------------------------------------
 
Besondere Hinweise  
  Die mit => bezeichneten Links sind Unterkapitel zur Hauptseite. Die kleinen Pfeile stehen für Links zu externen Webseiten. Da ich keinen Einfluss auf die dort angebotenen Infos habe, lehne ich eine Haftung für Richtigkeit ab. ------------------------------------------------------------- Bei einigen Systemen kann es zu einem Ladefehler wie: Zeile 428, JSOND Script Request undefined" kommen. In diesem Fall geht bitte auf Extras/Internetoptionen. Dort geht bitte auf die Registerkarte "Erweitert" und scrollt bis zu dem Eintrag "Skriptdebugging deaktivieren". Danach sollte der Ladefehler behoben sein. --------------------------------------------------------------- Bei einigen Browsern, wie zB Mozilla Firefox oder Safari kann es vorkommen, dass das Layout nicht mehr zusammenpasst oder verzerrt dargestellt wird. Das liegt daran, dass die meisten Webseiten für den Internet Explorer optimiert sind, und andere Browser nicht mit ActiveX umgehen können. -------------------------------------------------------------- Es kann vorkommen, dass die Schriften sehr klein dargestellt werden, dies lässt sich jedoch mit der Zoom-Funktion des IE8+ oder bei anderen Browsern mit der Windows-Bildschirmlupe beheben (Win-Taste+U). ------------ Es kann auch vorkommen, dass einige Sonderzeichen nicht korrekt dargestellt werden, dies wird durch die verschiedenen Zeichensätze (ANSI-Tabellen) verursacht. Bitte nicht falsch denken, ich habe alles richtig geschrieben. -------------------------------------------------------------------------- Es kann auch vorkommen, dass die Fotos, die ich kürzlich eingebaut habe, nicht angezeigt werden. Dies hat mit eventuellen Umstellungen des Betreibers zu tun. Bitte in diesem Fall später nochmal vorbeischauen. Dann sollte alles wie gewohnt klappen. Dank für das Verständnis. ------------------ Weiters habe ich aus Sicherheitsgründen die Rechte Maustasten-Sperre aktiviert. Bitte um Verständnis, denn man hört soviel über gehackte Webseiten, wo der Ruf des Besitzers danach irreparabel hinüber ist. --------------------------------------------------------------- Diese Produktion verwendet Musik von www.musicfillingstation.de --------------------------------------------------------------- Ich habe mich auch bemüht, eine halbwegs barrierefreie Schriftart zu verwenden. Falls dies nicht passt, bitte im Webbrowser unter Ansicht/Schriftgrad die Größe wie gewünscht einstellen. Desweiteren empfehle ich für barrierefreies Surfen die Einstellung Extras/Internetoptionen. Unter "Allgemein" gibt es eine Schaltfläche "Eingabehilfen". Dort können weitere Funktionen für bessere Lesbarkeit eingestellt werden. Mehr όber barrierefreies Surfen gibt es unter dem Link "Barrierefrei kommunizieren" in der Navigationsleiste. ------------------------------------------------------------- Aus Sicherheitsgründen wird dem Besucher die IP-Adresse angezeigt. Ich bitte jede Besucher, meine Page nicht zu verändern, ich merke das, und verfolge jeden Missetäter rechtlich. Eine Bekanntschaft mit meinem "blinden Beißreflex' nicht ausgeschlossen. Sicherlich haben wir alle öfters gesündigt, aber sowas muss ja nicht sein, ok? ---------------------------------------------------------------------------- WICHTIGE INFO: Wer glaubt, er oder sie könne in meinem Gästebuch, Forum, e-mail oder chat Beleidigungen gegen Menschen mit Behinderungen ablassen, der hat sich geschnitten, da gibts gnadenlos Ärger mit mir. Hier herrscht Sperrbezirk Michael und mein Wort ist hier GESETZ!! ------------------------------------------------------------------------------ Manchmal kann es vorkommen, dass Besucher, die sich in mein Gästebuch eintragen möchte, eine Fehlermeldung wie: 'Es ist nur 1 Eintrag alle 30 min erlaubt' erhalten. Dies ist auf Spammerei oder Überlastung der Server des Betreibers zurückzuführen. Bitte in diesem Fall mir unter 'Kontakt barrierefrei - e-mail an mich' eine e-mail zu senden oder es später im Gästebuch erneut zu versuchen. --------------------------------------------------------------------------------------------- Es wird auch empfohlen, den Browser-Cache von Zeit zu Zeit zu entleeren, am besten mit Norton System Works und dem Unterprogramm Norton Clean & Sweep. Das erledigt das Cleanen super gut. Danach sollten alle Bilder und Videos wie gewohnt zu sehen sein. ------------------------------------------------------------------------------- Es kann auch sein, dass meine Webseite im Internet Explorer 8 und neuer nicht richtig dargestellt wird. In diesem Fall bitte im IE8 unter Extras die Kompatibilitätsansicht aktivieren. Danach sollte meine Webseite wieder ordnungsgemäß angezeigt werden. ------------------------------------------------ Das hier gehφrt zu zed.de, einer deutschen Blogplattform. Das hier ist ein Video von meinem großen Wunschtraum, hoffentlich wird er irgendwann wahr:  
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Ich wünsche noch einen angenehmen Tag und würde mich freuen, euch/Sie wieder auf meiner Webseite begrüßen zu dürfen. Hallo Besucher, Du hast die IP 54.196.215.69 Heute waren schon 9 Besucher und 91 Hits hier. ------------------------------------------------------------------------- ---------------------------------------